Tom Cruise Biografie

Tom Cruise
Der US-amerikanische Schauspieler und Produzent
hatte seinen Durchbruch mit dem im Jahre 1983 veröffentlichtem Film "Lockere
Geschäfte". Mit Filmen wie "Top Gun" oder "Cocktail" fand er in Hollywood erste
grosse Beachtung und damit begann seine Starkarriere.
Als er mit Paul Newman 1986 in "Die Farbe des Geld" und 1988 mit Dustin Hoffmann
in "Rain Man" spielen durfte, wurde er auch als Charakterdarsteller entdeckt.
Meistens sieht man Tom Cruise in Rollen welche für ihre Dramatik und starke
Wirkung auf das Publikum stehen. Die Amerikaner sehen ihn als patriotischen und
idealisierten Typus.
Seine offene Bekennung zu Scientology ist vielerorts stark in der Diskussion.
Als weitere erfolgreiche Filme von Tom Cruise wären da zu nennen: "Geboren am 4.
Juli", "Interview mit einem Vampir", "Magnolia" , "Krieg der Welten" und viele
weitere.
Biografie
Tom Cruise wurde am 3. Juli 1962 als Thomas
Cruise Mapother IV. in Syracuse im US-Bundesstaat New York geboren.
Cruise, welcher in einem ärmlich bürgerlichen
Elternhaus aufwuchs, lebte die meiste Zeit bei seiner Mutter. Die Eltern liessen
sich schon früh scheiden. Seine Leistungen in der Highschool waren eher im
unteren Durchschnitt anzusiedeln. Er beschäftigte sich eher mit Theaterspielen
und war ein aktives Mitglied der Theatergruppe.
Da ihm das schauspielern mehr lag, brach er die Highschool noch vor dem Abschluss
ab und begann in New York an der Neighbourhood Playhouse School of Theater eine
Ausbildung zum Schauspieler. Der Schauspiellehrer Sanford Meisner zählt zu einem
seiner grössten Förderer.
Die erste Filmrolle in "Endlose Liebe", welche
Tom Cruise schon 1981 erhalten hat, war schon als richtiger Einstieg ins
Filmgeschäft anzusehen Auch wenn er nur knapp eine Minute zu sehen war, wurde
man trotzdem auf ihn aufmerksam. Was ihm schon im gleichen Jahr zu seiner ersten
grösseren Rolle in die "Kadetten von Bunker Hill" und 1983 in "Die Aufreißer von
der High School" verhalt. Zum Teenie-Star avancierte er mit dem Titel "Lockere
Geschäfte" von 1983.
In "Die Outsider", welcher 1983 von Francis Ford
Coppola produziert wurde, war Tom Cruise als guter guter Nachwuchsschauspieler,
der außer einer filmreifen Optik auch Talent bot, zu sehen.
In Zusammenarbeit mit Paul Newman etablierte sich
Cruise in dem Streifen "Die Farbe des Geldes" (1986) endgültig im Filmgeschäft.
Der Action-Film "Top Gun" untermauerte anschließend seinen Erfolg und seine
Karriere erhielt ein sicheres festes Fundament.
Auch weitere Persönlichkeiten mit großen Namen
wie etwa Dustin Hoffman wagten gemeinsame Projekte mit Cruise, wie zum Beispiel
in dem Titel "Rain Main" von 1988.
Der Film, in dem Hoffman den älteren,
autistischen Bruder von Cruise spielte, wurde einer seiner größten Erfolge und
verschaffte ihm den Ruf, auch in anspruchsvollen Charakterrollen bestehen zu
können.
Der bekennende Scientologe Cruise überraschte in
der Oliver Stone-Verfilmung "Geboren am 4. Juli" (1989). Darin verkörpert er
einen einst patriotischen Soldaten, der an den Rollstuhl gefesselt heimkehrt und
sich von Land und Armee verraten fühlt.
Während der Dreharbeiten zu dem Rennfahrerdrama
"Tag des Donners" lernte Cruise im Jahr 1990 Nicole Kidman kennen. Die beiden
heirateten noch im selben Jahr und adoptierten später gemeinsam die Kinder
Isabella und Connor. In den folgenden Jahren folgten viele weitere Filme, die
den Ruhm von Cruise als bekannten und gern gesehenen Schauspieler sicherte und
einen Garant für volle Kassen darstellte.
Im Jahr 1992 wirkte er in den Filmtiteln "In
einem fernen Land", an der Seite seiner Frau Nicole Kidman, und in "Eine Frage
der Ehre" an der Seite von Jack Nicholson mit. Ein Jahr später folgte der
Thriller "Die Firma" und 1994 der internationale Erfolg "Interview mit einem
Vampir", wo er mit Brad Pitt zu sehen war. 1996 spielte Cruise in "Jerry Maguire
– Spiel des Lebens" und in dem Actionfilm "Mission: Impossible".
Nach neun Jahren Ehe kam 1999 der Erotik-Thriller
"Eyes Wide Shut" des Ehepaars Cruise-Kidman in die Kinos. Der Streifen sorgte
für einige heftige Diskussionen über die Vermischung von Privatsphäre und Sex im
Film. Im selben Jahr erschien außerdem der Episodenfilm "Magnolia", der von den
Kritikern sehr gelobt wurde. 2000 folgte der zweite Teil von "Mission:
Impossible".
Ebenfalls 2000 wurde die Ehe zwischen Cruise und
Kidman in beidseitigem Einvernehmen geschieden. Bei den Dreharbeiten zu "Vanilla
Sky" lernte Cruise 2000 Penélope Cruz kennen, mit der er eine Beziehung einging,
die bis 2004 anhielt. Im Jahr 2002 wirkte Cruise unter der Regie von Steven
Spielberg am Science Fiction-Thriller "Minority Report" mit.
Im Januar 2004 erschien der Epos-Film "Last
Samurai" in den Kinos. In der 100-Millionen-Dollar-Produkton spielt Cruise einen
Veteranen des amerikanischen Bürgerkriegs, der japanische Soldaten ausbildet. Im
Japan des 19. Jahrhunderts begegnet er Samurai-Kriegern, durch die er seine
Selbstachtung zurückgewinnt.
Der Schauspieler geriet im September 2004 erneut
wegen seiner Mitgliedschaft in der Scientology-Sekte in die internationalen
Schlagzeilen: Cruise wirkte an der öffentlichen Feier der Eröffnung der neuen
Scientology-Vertretung in Madrid mit, für die im Vorfeld mit seinem Namen
geworben worden war.
Tom Cruise heiratete am 18. November 2006 die
Schauspielerin Katie Holmes in einem Schloss bei Rom nach scientologischem
Ritual. Am 19. Juli 2006 wurde die gemeinsame Tochter Suri geboren. Die
Feierlichkeiten wurden von weltweitem Medieninteresse begleitet und zog jede
Menge bedeutende Stars des internationalen Films und des öffentlichen Lebens an.
