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Krieg der Welten
Die Menschheit wird seit langer Zeit von
einer außerirdischen Lebensform beobachtet, die ihr technologisch weit überlegen
ist. Das Motiv: die exakte Planung einer Invasion der Erde.
Währenddessen geht der Alltag der ahnungslosen
Menschen auf unserem Planeten seinen gewohnten Gang. Die Geschichte dreht sich
um die getrennte Familie der Ferriers. Ray Ferrier, ein Kranführer im
Containerhafen von New Jersey, Vater eines jugendlichen Sohnes und einer kleinen
Tochter, hat mit langen Arbeitszeiten, wirtschaftlichen Problemen und der
Trennung von seiner Frau, die einen neuen Partner hat, viel Ärger am Hals.
Gerade als er seine Kinder für ein Wochenende zu
sich genommen hat, tauchen am helllichten Tag nach einer Serie seltsamer
Blitzeinschläge riesige, hochentwickelte dreibeinige Kampfmaschinen aus dem
Erdboden auf und beginnen sofort damit, die Menschen mit Strahlenkanonen
gleichsam zu pulverisieren und die Stadt in Schutt und Asche zu legen. Ray
flüchtet mit seinen Kindern aus der Stadt; zunächst ins Haus seiner Frau und
ihres neuen Partners, wo er diese vermutet. Als er sie dort nicht antrifft,
entschließt er sich, die Nacht im Keller abzuwarten.

Nach einiger Zeit gehen nun auch hier Blitze
nieder und bringen ein Flugzeug zum Absturz. Es stürzt genau auf das Haus, in
dem sich die Ferriers aufhalten. Im Keller kommen sie mit dem Schrecken davon.
Von einem angerückten Journalistenteam erfährt Ray, dass es sich bei den
Invasoren um Außerirdische handelt, die auf der ganzen Welt erschienen sind und
überall mit der Zerstörung der Städte begonnen haben und dabei fast alles
lahmgelegt haben, was Elektrizität verlangt, neben fast allen Autos auch Radio
und Fernsehen. Sie bedienen die Kampfmaschinen. Durch die Blitze sind sie in
kleinen Kapseln in die Maschinen gelangt, die sie schon vor langer Zeit in der
Erde vergraben hatten.
Tatsächlich tauchen nun auch hier Kampfmaschinen
auf. Auf der Flucht vor ihnen werden die Ferriers Zeuge, wie einige
Kampfmaschinen Menschen nicht gleich töten, sondern in Massen 'aufsammeln'. Die
Armee rückt an, um die Dreibeiner zu bekämpfen. Bei einer solchen Schlacht
trennt sich Rays Sohn nach einem langen Streit von seinem Vater, weil er sich
unbedingt den Soldaten anschließen will. Das Militär kann den Vormarsch der
Kampfmaschinen nur verzögern, da die Außerirdischen über energetische
Schutzschilde verfügen. So beschränkt es sich darauf, den Abzug möglichst vieler
Flüchtlinge in noch nicht eroberte Gebiete so gut es geht zu ermöglichen.
Ray und seine Tochter finden im Bereich dieser
Front Unterschlupf im Keller eines zerstörten Hauses bei dem Rettungswagenfahrer
Ogilvy, der sich dort verschanzt hat und zunehmend den Verstand verliert. Von
ihm erfährt Ray, dass es in Japan gelungen ist, eine der Kampfmaschinen zu
zerstören. Das Gebiet um das Haus wird im Verlauf der Nacht von den
Kampfmaschinen erobert. Aus dem Keller beobachten die beiden Männer, wie die
Außerirdischen mit dem Blut der eingefangenen Menschen nach und nach die Felder
„düngen“, so dass eine seltsame rote Pflanze alles überwuchern kann. Eine
Sondierungskamera der Außerirdischen fährt an einem langen Schlauch durch den
Keller, kann die sich immer wieder neu versteckenden Menschen aber nicht
aufspüren. Auch als eine Gruppe Außerirdischer den Keller persönlich inspiziert,
entdecken sie die Menschen nicht. Ray muss kurz darauf Ogilvy töten, weil er
sein panisches Geschrei nicht mehr zurückhalten kann und die Außerirdischen so
wieder auf seine Fährte bringt.
Etwas später wird Rays von den Erlebnissen
zunehmend traumatisierte Tochter dennoch von den Außerirdischen entdeckt und
gefangen. Auch Ray lässt sich nun fangen, um seine Tochter irgendwie zu retten.
Er gerät zu ihr in einen Käfig, aus dem die aufgesammelten Menschen nach und
nach einzeln zum 'Entsaften' gegriffen werden. Es gelingt ihm, zwei Handgranaten
im Inneren des Dreibeiners zu zünden und mit seiner Tochter und den anderen
Menschen aus der dadurch zerstörten Maschine zu entkommen.
Die beiden machen sich nun nach Boston auf und
erleben, wie die Kampfmaschinen dort ins Taumeln geraten und nach und nach
zusammenbrechen. Ray entdeckt bei einer Kampfmaschine, die auftaucht, dass die
Vögel sich auf sie setzen können und somit kein Schutzschild vorhanden sein
kann. Dies teilt er den umstehenden Soldaten mit, die daraufhin die Maschine
angreifen und sie auch zerstören können. Es stellt sich heraus, dass die
Außerirdischen und ihre Pflanzen krank geworden sind, weil sie kein
ausreichendes Immunsystem gegen die Bakterien unseres Planeten haben. Sie
sterben und die Welt ist gerettet.
Kurz darauf trifft sich die ganze Familie bei den Großeltern wieder, und es zeigt sich, dass auch der Sohn den Krieg überlebt hat.


Krieg der Welten (Science Fiction)
USA 2005
Kinostart: 29. Juni 2005
Laufzeit: 116 min
Regie:
Steven Spielberg
Drehbuch:
David Koepp Josh Friedman
Schauspieler:
Tom Cruise
als Ray Ferrier
Justin Chatwin
als Rays Sohn
Dakota Fanning
als Rachel Ferrier
Tim Robbins
als Ogilvy
Miranda Otto
als Mary Ann Ferrier
Offizielle Webseite "War of the Worlds"
Offizielle deutsche Webseite "Krieg der Welten"
Trailer "Krieg der Welten"
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