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Krieg der Welten



Die Menschheit wird seit langer Zeit von einer außerirdischen Lebensform beobachtet, die ihr technologisch weit überlegen ist. Das Motiv: die exakte Planung einer Invasion der Erde.


Währenddessen geht der Alltag der ahnungslosen Menschen auf unserem Planeten seinen gewohnten Gang. Die Geschichte dreht sich um die getrennte Familie der Ferriers. Ray Ferrier, ein Kranführer im Containerhafen von New Jersey, Vater eines jugendlichen Sohnes und einer kleinen Tochter, hat mit langen Arbeitszeiten, wirtschaftlichen Problemen und der Trennung von seiner Frau, die einen neuen Partner hat, viel Ärger am Hals.


Gerade als er seine Kinder für ein Wochenende zu sich genommen hat, tauchen am helllichten Tag nach einer Serie seltsamer Blitzeinschläge riesige, hochentwickelte dreibeinige Kampfmaschinen aus dem Erdboden auf und beginnen sofort damit, die Menschen mit Strahlenkanonen gleichsam zu pulverisieren und die Stadt in Schutt und Asche zu legen. Ray flüchtet mit seinen Kindern aus der Stadt; zunächst ins Haus seiner Frau und ihres neuen Partners, wo er diese vermutet. Als er sie dort nicht antrifft, entschließt er sich, die Nacht im Keller abzuwarten.

Krieg der Welten - Tom Cruise


Nach einiger Zeit gehen nun auch hier Blitze nieder und bringen ein Flugzeug zum Absturz. Es stürzt genau auf das Haus, in dem sich die Ferriers aufhalten. Im Keller kommen sie mit dem Schrecken davon. Von einem angerückten Journalistenteam erfährt Ray, dass es sich bei den Invasoren um Außerirdische handelt, die auf der ganzen Welt erschienen sind und überall mit der Zerstörung der Städte begonnen haben und dabei fast alles lahmgelegt haben, was Elektrizität verlangt, neben fast allen Autos auch Radio und Fernsehen. Sie bedienen die Kampfmaschinen. Durch die Blitze sind sie in kleinen Kapseln in die Maschinen gelangt, die sie schon vor langer Zeit in der Erde vergraben hatten.


Tatsächlich tauchen nun auch hier Kampfmaschinen auf. Auf der Flucht vor ihnen werden die Ferriers Zeuge, wie einige Kampfmaschinen Menschen nicht gleich töten, sondern in Massen 'aufsammeln'. Die Armee rückt an, um die Dreibeiner zu bekämpfen. Bei einer solchen Schlacht trennt sich Rays Sohn nach einem langen Streit von seinem Vater, weil er sich unbedingt den Soldaten anschließen will. Das Militär kann den Vormarsch der Kampfmaschinen nur verzögern, da die Außerirdischen über energetische Schutzschilde verfügen. So beschränkt es sich darauf, den Abzug möglichst vieler Flüchtlinge in noch nicht eroberte Gebiete so gut es geht zu ermöglichen.


Ray und seine Tochter finden im Bereich dieser Front Unterschlupf im Keller eines zerstörten Hauses bei dem Rettungswagenfahrer Ogilvy, der sich dort verschanzt hat und zunehmend den Verstand verliert. Von ihm erfährt Ray, dass es in Japan gelungen ist, eine der Kampfmaschinen zu zerstören. Das Gebiet um das Haus wird im Verlauf der Nacht von den Kampfmaschinen erobert. Aus dem Keller beobachten die beiden Männer, wie die Außerirdischen mit dem Blut der eingefangenen Menschen nach und nach die Felder „düngen“, so dass eine seltsame rote Pflanze alles überwuchern kann. Eine Sondierungskamera der Außerirdischen fährt an einem langen Schlauch durch den Keller, kann die sich immer wieder neu versteckenden Menschen aber nicht aufspüren. Auch als eine Gruppe Außerirdischer den Keller persönlich inspiziert, entdecken sie die Menschen nicht. Ray muss kurz darauf Ogilvy töten, weil er sein panisches Geschrei nicht mehr zurückhalten kann und die Außerirdischen so wieder auf seine Fährte bringt.


Etwas später wird Rays von den Erlebnissen zunehmend traumatisierte Tochter dennoch von den Außerirdischen entdeckt und gefangen. Auch Ray lässt sich nun fangen, um seine Tochter irgendwie zu retten. Er gerät zu ihr in einen Käfig, aus dem die aufgesammelten Menschen nach und nach einzeln zum 'Entsaften' gegriffen werden. Es gelingt ihm, zwei Handgranaten im Inneren des Dreibeiners zu zünden und mit seiner Tochter und den anderen Menschen aus der dadurch zerstörten Maschine zu entkommen.


Die beiden machen sich nun nach Boston auf und erleben, wie die Kampfmaschinen dort ins Taumeln geraten und nach und nach zusammenbrechen. Ray entdeckt bei einer Kampfmaschine, die auftaucht, dass die Vögel sich auf sie setzen können und somit kein Schutzschild vorhanden sein kann. Dies teilt er den umstehenden Soldaten mit, die daraufhin die Maschine angreifen und sie auch zerstören können. Es stellt sich heraus, dass die Außerirdischen und ihre Pflanzen krank geworden sind, weil sie kein ausreichendes Immunsystem gegen die Bakterien unseres Planeten haben. Sie sterben und die Welt ist gerettet.


Kurz darauf trifft sich die ganze Familie bei den Großeltern wieder, und es zeigt sich, dass auch der Sohn den Krieg überlebt hat.


 


War of the Worlds - Kinoposter Japan


 


Krieg der Welten (Science Fiction)

USA 2005

Kinostart: 29. Juni 2005

Laufzeit: 116 min




Regie:


    Steven Spielberg


Drehbuch:


    David Koepp

    Josh Friedman


Schauspieler:


    Tom Cruise

      als Ray Ferrier


    Justin Chatwin

      als Rays Sohn


    Dakota Fanning

      als Rachel Ferrier


    Tim Robbins

      als Ogilvy


    Miranda Otto

      als Mary Ann Ferrier






Offizielle Webseite "War of the Worlds"

Offizielle deutsche Webseite "Krieg der Welten"

Trailer "Krieg der Welten"



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